Die letzten Tage/Wochen waren emotional etwas anstrengend, aber sie brachten auch viele neue Erkenntnisse – und darüber bin ich sehr froh.
Ich frage mich seit einer Weile, was mit mir “los” ist. Seit ein Paar Jahren hinterfrage ich mein Leben und mache mir Gedanken, viele Gedanken. Es ist als wäre ich auf der Suche nach einem großem Problem, dass ich lösen kann. Sobald ich dieses, eine, große Problem gefunden habe – so meine Theorie bis jetzt – kann ich es lösen und alles wird “perfekt”.
Nun, ich habe mein großes Problem gefunden. Mein großes Problem ist, dass ich ständig auf der Suche nach einem großen Problem bin. Mehr oder weniger…
Wie gesagt mache ich mir viele Gedanken. Viel zu viele. Ich bin ständig “in meinem Kopf” und grübele über so ziemlich jeden Aspekt meines Lebens. Im Laufe der letzten Jahre hat das Grübeln eine Eigendynamik entwickelt, dessen Ausmaße mir bis vor kurzem nicht richtig bewusst waren. Es reicht manchmal ein banales Ereignis, und schon hänge ich in der “Grübelspirale” fest. Die negativen Gedanken und Gefühle lassen mich dann nicht mehr los, viel schlimmer noch, ich beleuchte und analysiere sie von allen Seiten, was nur zu weiteren endlosen Fragen und Gedanken führt. Aber auch in vermeintlich glücklich und entspannten Momenten bin ich unbewusst weiter am Grübeln. Mein Kopft erscheint mir voll von ständig herumschwirrenden Fragezeichen.
Mir ist zum ersten Mal bewusst geworden, wie sehr dieses Dauergrübeln mich eigentlich runter zieht und auch zurück hält.
Es wird Zeit, mich aus der Grübelfalle zu befreien.
Als Hilfe nehme ich mir gerade dieses sehr interessante Buch:
Ich werde mal wenn ich damit fertig bin, vielleicht mal eine kurze Rezension schreiben. Bis dahin heisst es für mich: Weniger grübeln und mehr bloggen
Gehörst du auch zur Kategorie der “Zu-viel-denker”?


Ich bin Cardio Girl und das ist mein Weg zu einem gesünderen und ausgewogeneren Leben! Tag für Tag, Schritt für Schritt, Mahlzeit für Mahlzeit. Eat, move, live!


